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Kapelle Saint-Leon auf dem Felsen von Dabo in Frankreich

Die Kapelle Saint-Leon auf dem Felsen von Dabo in Frankreich war unser Ziel. Ein wunderschöner Ort den wir gefunden haben.

Die französische Gemeinde Dabo gehört heute zur Region Grand Est im Departement Moselle. Bis 2015 gehörte sie zu Lothringen und unter der Deutschen Hoheit Dagsburg.

Die Kapelle selbst steht auf einem schönen Sandsteinfelsen. Auf diesem Felsen waren schon die Kelten zu Hause. Hier feierten sie ihr Brauchtum und ihre heiligen Zeremonien.

Erbaut auf einer baufällig gewordenen Vorgänger Kapelle, die wiederum auf einer ehemaligen Felsenburg gebaut wurde. Wechselvolle Geschichte an diesem Ort. Die Kapelle ist dem Papst Leo IX. gewidmet. Dessen Mutter in der ehemaligen Felsenburg geboren worden ist.

Schon die Anfahrt durch die Wälder ist schön und dann das Ankommen am Parkplatz. Diese Sicht auf die Landschaft.

Grandios.

Allerdings waren wir unter der Woche und schon ein wenig außerhalb der Saison vor Ort. Somit ganz wenige die mit uns diesen Ort genossen haben. Zuerst die Aussicht beim Parkplatz. Sich orientieren, wo es hier langgeht und danach den Weg zur Treppe finden, um dann hochzugehen. Vorbei an dem ehemaligen Hotel das einem Brand zum Opfer gefallen ist. Notdürftig gesichert und repariert. Dann zum Kassenhäuschen gegangen, einen kleinen Obolus bezahlt. Er ist wirklich klein. Nun konnte hochgegangen werden. Schon mal interessant wie die Treppe an den Felsen gelehnt und gehauen wurde. Und dann steht diese Kapelle vor einem. Eher schon eine kleine Kirche. Wunderschön in diesem Moment, da sie im Gegenlicht der Sonne vor uns sichtbar geworden ist. Und das schöne, wir waren in diesem Moment die einzigen, die diesen Ort besucht haben. Fühlten uns wie die ehemaligen Burgbesitzer. Sich die Kapelle angeschaut, die Panorama Aussicht genossen, orientiert, in welche Richtung man schaut. Wo, welche Orte liegen, dabei helfen Tafeln die aus Keramik gemacht worden sind. Sehr schöne Arbeit. Das Sehen von jeden Punkt hier oben anders. Das hochgehen zur Turmspitze der Kapelle. Zuerst die vielen Treppenstufen hinauf und dann das Erblicken von hoch oben über die Vogesen. Einfach nur schön. Allerdings ging hier oben recht heftig der Wind. Trotz Wärme hat man fast gefroren. Aber das Panorama hat alles entschädigt. Man kann nur empfehlen sich dieses Kleinod auch von oben anzuschauen. Wieder heruntergegangen und in das Innere der Kapelle und den Innenraum angeschaut. Mir hat es hier gefallen. Ein schönes Glasfenster, dass den ehemaligen Papst darstellen soll sieht man. Ein Modell der ehemaligen Burg steht hier und dann die Ruhe die einen umgibt.

Wie man unweigerlich an dem Bericht erkennen kann mir hat es hier sehr gut gefallen. Man erkennt immer wieder das Kirchen, Kapellen immer an Orte gebaut werden die einem fesseln auf unerklärliche Weise. So auch hier.

Weitere Berichte zu den Vogesen findet man hier

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Quelle der Plaine – Source de la Plaine Vogesen Frankreich

Quelle der Plaine – Source de la Plaine in den Vogesen in Frankreich.

Sie entspringt unterhalb des Le Donon der zur Ortschaft Grandfontaine gehört. Durch Zufall entdeckt, weil mich oberhalb der Quelle die Bunkeranlagen interessierten.

Was mich erst später so fesselte als ich mich über die der beiden Quellen der Saar informierte war, dass ihr Wasser nicht in die Saar, sondern in die Mosel fließt. Beide Quellflüsse, die der weißen Saar, sowie die Plaine, fließen hier fast nebeneinander den Berg hinunter. Nur weil durch die Laune der Natur ein Bergrücken dazwischen ist, nehmen sie eine andere Fließrichtung. Kommen später, sehr spät wieder zusammen, wenn Mosel und Saar zusammenfließen.

Wenn man den Lauf der Plaine verfolgt sieht man wie wichtig sie für Frankreich ist. Im Stillen. An ihren Lauf wurden zwei Stauseen angelegt um die Mosel vor Überhitzung durch das Kernkraftwerk Cattenom zu schützen. Denn diese werden abgelassen wenn die Mosel zu wenig Wasser führt. Und wie wir alle leidlich erfahren haben, wenn keine Kühlung mehr, erfolgen kann, gehen die Kernkraftwerke in die Luft.

Siehe in Japan.

Wird in Zukunft noch wichtiger werden, denn wie man hört soll das Kernkraftwerk weiter ausgebaut werden. Und man bedenke diese stehen mitten in Europa.

Wahrscheinlich werden auch noch andere Seen aufgestaut sein, nur mir nicht bekannt.

Die weisse Saar – Source de la Sarre Blance

Die rote Saar – Source de la Sarre Rouge

Zusammenfluss der beiden Quellflüsse, der roten, wie der weißen Saar in Hermelange

zur Moselquelle – La Source de la Moselle – in Bussang

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Zusammenfluss der beiden Quellflüsse, der roten und der weißen Saar in Hermelange Frankreich

Zusammenfluss der beiden Quellflüsse, der roten und der weißen Saar in HermelangeGemeinde Deux Sarres in Frankreich. Gelegen im Departement Moselle ehemals zu Lothringen gehörend, heute Grand Est.

Hier in dieser Gemeinde fließen die rote und die weiße Saar zusammen und bilden die Saar. Sarre Rouge – Sarre Blanche.

Wir fuhren vom Donon, dem Quellgebiet der beiden Saarquellen hinunter nach Hermelange. Durch das Land der Pays des deux Sarres – Land der zwei Sarre. Allerdings nur der weißen Saar entlang.

Wollten selber erleben, wo sich die beiden Quellflüsse vereinigen und zur Saar werden.

Angekommen in Hermelange hat uns dieser kleine Ort fasziniert. Schön in der Ebene gelegen. Mit seiner sich wechselnden Geschichte, wo die Ortschaft in Laufe der Geschichte hingehörte. Schöne kleine Ortschaft. Diese sich ein wenig angeschaut. Schöne Kirche, schöner Friedhof und eine wunderschöne, alte Feuerspritze-Handdruckspritze von Magirus aus Ulm ziert den Ort. Von solchen Feuerspritzen, die auf ein Fahrgestell gebaut wurde und die Pferde oder Ochsen zogen, wird es bestimmt nicht mehr viel geben. Und das es eine Magirus ist. Nach meinen Recherchen eine der ersten, die von dieser Firma gebaut worden sind. Worauf man nicht alles trifft, wenn man in der Welt unterwegs ist.

Nach diesem kleinen sich umschauen, den Zusammenschluss der Saar anschauen. Dafür muss man an den Ortsausgang gehen, um am Waldweg entlang dort zu gehen. Das Schild JONCTION DES DEUX SARRE zeigte uns den Weg in den Wald hinein und begleitete uns bis wir dort an der Fußbrücke über die weiße Saar, ankamen.

Nach den Besuchen an den Quellen ein erhabenes Gefühl hier den Anfang der Saar zu sehen. Noch klein und unschuldig wird sie den weiteren Weg wirtschaftlich den Ausbeutungen ausgesetzt sein. Hoffen wir das wir dem Umweltschutz genügen und das Wasser sauber bleiben wird, bis es in die Nordsee fließt.

Sich hier aufhalten zu sehen wie beide Quellflüsse sich vereinigen, wie sie alleine ankommen. Hier ist ein Stück Natur noch.

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Die rote Saar – Source de la Sarre Rouge

Die weisse Saar – Source de la Sarre Blance

zur Moselquelle – La Source de la Moselle – in Bussang

Le Donon-Tempel des Vosegus

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Die weisse Saar – Source de la Sarre Blance

Die weisse Saar – Source de la Sarre Blance in den Vogesen in Frankreich.

Die zweite Saarquelle, die weiße Saar, die wie die rote Saar in den Vogesen in den Wäldern bei Grandfontaine und dem Le Donon entspringt. Diese entspringt fast in der Nähe ihrer anderen Quelle, der roten Saar. Und dennoch fließen sie einige Kilometer bis nach Hermelange getrennt. Erst dort vereinigen sie sich zur berühmten Saar.

Aber diese erst zu finden gestaltete für mich schwierig. Brauchte hierfür zwei Anläufe. Beim ersten Besuch die Quelle zu finden, bin ich an dem Weg, der dort hinführt, vorbeigegangen. Hatte mich beirren lassen von fließenden Wasser, so das ich annahm, dass dieses mich zur Quelle führen würde. Dem war leider nicht so.

Schon dorthin zu kommen muss man erst finden. Wenn man schon bei der Quelle der roten Saar war, erstaunt schon das die weiße Saar doch von der gefühlten Höhenlage her, tiefer liegt.

Wie bei der roten Saar beschrieben, kommend vom Pass Col du Donon, dann rechts weiterfahrend die Landstraße D993 entlang bis zur nächsten Kreuzung und weiter den Berg die D 993 runterfahren bis an einer Kurve rechts das weiße Straßenschild kommt das anzeigt, dass es hier zur weißen Quelle geht. Aber Vorsicht, die Kurve ist unübersichtlich und eine Gefahrenquelle im Verkehr. Unterhalb des Schildes in der Kurve gehalten, Auto abgestellt und mich ein zweites Mal aufgemacht die Quelle zu suchen. Das mich ja diesmal auch zur offiziellen Quelle führte.

In der Kurve oberhalb in den schmalen Weg eingestiegen und hoch gelaufen. Diesmal achtend wie die Quellenschilder hängen die ja angebracht sind. Und dort wo es über den Bach geht, hängt das Schild unübersichtlich im Rücken, wenn man hoch läuft. Dieses Mal besser aufgepasst und dann auch in der Ferne das nächste Schild gesehen das an einem Baum angebracht ist. Was es mir diesmal auch erleichterte war, man sah doch eine kleine gegangene Spur, die beim letzten Mal ich so nicht gesehen hatte. So folgte ich der kaum wahrnehmbaren Spur und den Schildern und brachten mich jetzt an das Ziel.

Der Quelle der weißen Saar – Source de la Sarre Blance.

Die Quelle selber unspektakulär. Nur das Schild, das hier steht, zeigt einem an das hier die Quelle ist. Ein größeres Quellgebiet eben und hier tritt das Wasser aus dem Boden aus. Wenn es hier richtig regnet, wird man nichts erkennen können, wo es denn genau herkommt. Aber da es trocken war, konnte man den Wasseraustritt festmachen und man dürfte gesehen haben das es eben hier ist. Und trotz der Trockenheit beim Besuch, es kam Wasser aus dem Erdboden hervor. Die Weiße Saar gilt als die größere Quelle der beiden Saar Quellen. Auch Wasserreicher. Unscheinbar tritt das Wasser hier aus und fließt langsam den Hang hinunter.

Beim Rückweg wieder über den größeren Bach gegangen, den ich beim letzten Mal als den Quellfluss angesehen habe. Bin ihm ein Stück hoch gefolgt und sah, dass er höher liegt als die Quelle der weißen Saar. Meine Vermutung war gewesen, dass es ein Zulauf der Plaine ist, die hier ganz in der Nähe mit ihrer Quelle entspringt, aber halt nicht in die Saar fließt. Aber dem ist nicht so. Dieser Wasserlauf soll unterhalb in die weiße Saar münden. Wie mich ein Kommentar hingewiesen hat.

Die rote Saar – Source de la Sarre Rouge

Zusammenfluss der beiden Quellflüsse, der roten, wie der weißen Saar in Hermelange

Le Donon-Tempel des Vosegus

zur Moselquelle – La Source de la Moselle – in Bussang

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Die rote Saar – Source de la Sarre Rouge

Die rote Saar – Source de la Sarre Rouge in den Vogesen in Frankreich.

Besuch der roten Saar oder französisch Source de la Sarre Rouge im Waldgebiet bei Grandfontaine und dem Le Donon. Hier also entspringt eine der beiden Saarquellen. Zu finden ist die rote Saar wesentlich einfacher als die weiße Saar. Kommend vom Schirmeck hoch, den Pass Col du Donon passierend, rechts weiterfahrend die Landstraße D993 entlang bis zur Kreuzung und rechts haltend die Straße D 145 bis zur Departement Grenze, wo sie zur D 44 wird. Und genau hier an der Departement Grenze liegt auf linker Seite ein Kriegerdenkmal gefallener Soldaten von den Weltkriegen. Da früher das ganze Gebiet hart umkämpft wurde, starben hier auch viele Soldaten am Le Donon.

Am Straßenrand beim Kriegerdenkmal kündigt ein Schild an, dass es von hier noch 400 Meter bis zur Quelle der Sarre Rouge sind. Der Grasweg runter zur Quelle ist ausgetreten und man sah, dass doch schon einige den Weg gelaufen und die Quelle besucht haben. Angenehm bei schönem Wetter hier durch den Wald zu gehen.

Schon aus der Entfernung sieht man das man an bei der Quelle angekommen ist. Ein Schild, ein behauener Sandstein und beim näher kommen ein kleines Sandsteinbecken, unterhalb des Weges. Hier ist man nun im Quellgebiet der roten Saar. Als wir dort waren, floss die Quelle nicht, sie war ausgetrocknet. Sommerzeit und zu trocken. Sieht alles ein bisschen unwahrscheinlich aus, dass man hier an einem Fluss stehen soll, der Weltbekannt ist. Mitten im Wald in den Vogesen in Frankreich.

Von hier aus liegt die Quelle der weißen Saar ganz in der Nähe und dennoch fließen sie erstmal getrennt in verschieden Täler abwärts, bis sie sich in Hermelange sich zur großen Saar vereinigen.

Auch diese Vereinigung werden wir besuchen und uns anschauen. Sind von hier aus gesehen rund 40 Kilometer zu fahren durch eine schöne Gegend.

Die weisse Saar – Source de la Sarre Blance

Zusammenfluss der beiden Quellflüsse, der roten, wie der weißen Saar in Hermelange

Le Donon-Tempel des Vosegus

zur Moselquelle – La Source de la Moselle – in Bussang

Was mir in diesem Zusammenhang wichtig erscheint, die Saar selbst ist der größte Nebenfluss, der Mosel. Die auch in den Vogesen bei Bussang entspringt und die wir schon vorher besucht hatten. Der übergeordnete Fluss in den die Saar dann fließt. Und dieser wiederum in den Rhein fließt der in die Nordsee mündet.

Interessant durch wie viele Länder letztendlich das Wasser fließt.

zur Moselquelle – La Source de la Moselle – in Bussang

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