von Sipirok – nach Bukittinggi

Reisfelder-Gewürzplantage-Ziegelbrennerei-zur Äquatorline in Bonjol-nach Bukittinggi

Der heutige war doch eine der längeren Autofahrten die wir in Sumatra hinter uns bringen mussten. Wechselnde Landschaften und interessanten Begegnungen. Lehrreich für diejenigen die dem Land Interesse entgegen bringen. In Bonjol der Übertritt der Äquatorline. Hier ist die Hälfte der Erde. Nord oder Süd ist die Frage hier. Wir weiter dann nach Süden.

Aber von Anfang an und dies bedeutete wir sind durch schöne Reisfeld Landschaften gefahren. Haben in einem Reisfeld erleben dürfen, wie mühsam das ernten der jungen Reissetzlinge ist. Pause dann in einer kleinen Gewürzplantage, wo wir verschiedenste Gewürze kennen gelernt haben. Pfeffer, Kardamom, Vanille, Zimt, Kakao Pflanzen. So viele Gewürze auf so einem engen Raum zusehen ist auch der Tatsache geschuldet das hier einige Touristen halt machen. So hat der Bauer auch sein Einkommen. Denn man darf, kann diese Köstlichkeiten erwerben und mitnehmen.

Und nicht nur Reis wird angepflanzt, sonder auch Mais. Aber gesehen auf Sumatra nur dieses eine Mal.

Unterwegs dann ungewöhnlich natürliche Lehmöfen. In denen man Ziegelsteine gebrannt hat. Der Baustoff vor Ort, Holz auch. Kurze Wege der Herstellung. Unser Reiseleiter war verwundert das dieses mir gefallen hat es mir an zusehen. So habe ich es noch nie gesehen. Nur ein einziges Mal in einer Fabrik.

Wieder was gelernt es muss nicht alles hoch industriell sein.

Der nächste Stopp musste sein. Leute auf einem Reisfeld die den reifen getrockneten Reis auf dem Feld mit Handkurbel mit einer Windmaschine die berühmte Spreu getrennt haben. Man möge mir verzeihen, wenn dieses nicht der korrekte Ausdruck der Maschine bedeutet. Aber so eine ähnliche Maschine besaß auch mein Großvater um von Hand den Weizen von der Spreu zu trennen. Durften wir als Kinder ein paar mal aus Spaß machen. Ganz schöne schwere körperliche Arbeit. Aber die Menschen hier auf dem Feld waren fröhlich, haben mir freundlich gezeigt was sie tun. Und ließen mich mitarbeiten, aber nicht wissend das ich es gekannt habe. Wenn auch schon sehr verschüttet in all den Jahren in meinen Erinnerungen. 

Reis ist ein Grundnahrungsmittel. Für uns für ein paar Cent zu erwerben, aber für diese Leute hier garantiert es ihr überleben. Und man sieht, wenn man es sehen will, wie mühsam das alles ist den Reis zu ernten. Das Feld zu pflügen, gut macht man hier inzwischen mit motorisierten Maschinen. Dann zu setzen, zu pflegen dem Gras wegen. Dann zu ernten mit der Sichel von Hand. Zu reinigen und dann erst kann er gegessen werden. Viel ,viel harte Arbeit.

Weiterfahrt zum Höhepunkt des Tages. Zur Äquatorline in Bonjol. Hier geht man von Nord nach Süd, oder auch umgekehrt. Wir schon zum zweiten Mal. Schon erlebt in Ecuador in Südamerika. Jetzt in Indonesien. Ein erhabenes Gefühl. Nur die Brücke über der Straße und auch die blaue Kugel nebenan sind in die Jahre gekommen. Aber der Moment der Überquerung werden wir in schöner Erinnerung behalten.

Von hier fuhren wir weiter bis wir Bukittinggi erreicht haben. Allerdings war denn auch schon dunkel als wir unser Hotel erreicht haben.

Ein schöner Tag ging zu Ende.

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