Baggersee – Weitenung

Die nachfolgenden Bilder zeigen wie Menschen getrieben werden.

Update dem Irrsinn Baggersee Weitenung 2016

Manchmal denke ich, man ist im verkehrten Film.
Man kann auch sagen, muss mein Eigentum schützen.
Hier an diesen Bildern sieht man wie unsere Behörden an unsere Gesundheit denken.
Hier werden Besucher nun abgehalten an den See zu kommen.
Da ja gefährlich und man kann beim schwimmen untergehen.

Der Mensch wird in allem bedrängt sich selber zu schützen – sich zu versorgen. Aber es wird ihm abgenommen, wenn Interessen im Spiel sind. Ob sie dem Mammon dienen, der Gehorsamkeit der Obrigkeit dienlich sind – egal.
Das die Menschen Erholung betreiben können, interessieren nicht und Behörden verstecken sich hinter windige Argumentationen, die so billig sind, aber Effektiv um sich politisch nicht zu verantworten müssen.

Unsere Politiker brauchen sich nicht zu wundern, wenn Leute heute andere Parteien wählen, die den ihren politisch nicht gefallen. Denn sie bereiten ihn den Weg in vielfältiger Weise.
So auch am Baggersee Weitenung.
Sie sollen ehrlich zugeben warum der See jetzt gesperrt wird.
Komme mir persönlich vor wie ihm Kindergarten.
Klar ist auch sie sind im Recht – nach Recht – nur muss immer alles nach Buchstaben des Rechtes ablaufen.
Wie gesagt, Kopf in Sand stecken wird vorüber gehen.
Keine Verantwortung übernehmen und alles auf andere schieben ist günstig und kostet Vordergründig nichts.
Und vor allem man übernimmt als Amtsträger keine Verantwortung, man schiebt sie nur an andere weiter und macht sein politisches Hemd nicht nass.

7 Comments

  1. Ich kann es immer noch nicht glauben, daß so ein idyllischer Fleck jetzt nicht mehr da ist. Es ist eine Schande, so was zu zerstören und so einfach wird entschieden.
    ich bin traurig aber auch stinksauer darüber.
    Man hat sich kennengelernt und so entstanden Freundschaften, die es sonst nie gegeben hätte. Wir waren uns einig und es war ein unkompliziertes Miteinander.
    okay, Gesetz bleibt Gesetz, und wo bleibt die Moral ?

    1. Moral ist aus, es regiert das Recht.

      Wo bleiben unsere Politiker, die die für die Bürger auch was bewegen und nicht nur uns verwalten.
      Warum werden solche Paradiese geschlossen und mit Zäunen verschlossen.
      Warum.
      Weil man keinen Mumm hat und Geld in die Hände nimmt und dem Bürger ein Paradies, was da ist, gibt.
      Man hat heute Milliarden Euro’s um so viel zu bewegen, aber für den kleinen erholungssuchenden bleibt der berühmte Tritt in den aller wertesten.
      Was braucht unsere Land und unsere Stadt, Politiker die den Bürgern ein lebenswertes Leben bieten. Und was nicht viel kostet, im Gegensatz der Anstrengungen den wir in den nächsten Jahren ausgesetzt sind. Aber man muss heute alles regeln und regeln und sich das Hemd nicht selber schmutzig machen.
      Traurig wie weit wir gekommen sind.

      Eines ist sicher, wenn wir so tot reguliert worden wären nach dem 2. Weltkrieg, wir wären nie auf die Beine gekommen.
      Heute schaffen wir uns selber ab.
      Leider

  2. Zerstörung eines Paradieses
    Eines der letzten Paradiese in Deutschland befand sich in unmittelbarer Nähe von Witstung bei Bühl in Baden-Württemberg. Es war eine Kiesgrube mit natürlichem Bewuchs und sauberem Wasser. Man hatte der Natur freien Lauf für ihre Entwicklung gelassen und diese hatte sich üppig über die vergangenen Jahre über das Terrain ausgebreitet.
    Die Anwohner aus der Umgebung nutzten diese Oase der Natur behutsam, um sich zu erholen und besonders in den heißen Sommern im weichen Wasser der Kiesgrube zu schwimmen. Der Betreiber der Kiesgrube hatte Verständnis für die Bürger und duldete die Badefreuden.
    Die Menschen fühlten sich hier wirklich frei und konnten für Momente Ihre Alltagssorgen vergessen.
    Neben hübschen Mädchen im Bikini lagen Erholungssuchende, die gern den unbekleideten Körper der Sonne aussetzten, neben kleinen Kindern spielten am Strand Hunde. Alle nahmen aufeinander Rücksicht, so dass es sich wie in einer großen Familie anfühlte.
    Natürlich gab es auch Besucher, insbesondere Jugendliche, die über die Stränge schlugen. Sie zogen sich in vorhandene Nischen zurück, um zu feiern. Der zurückgelassene Müll wurde von verantwortungsbewussten Menschen entsorgt, um die Kiesgrube sauber zu halten.
    Die Nutzung der Kiesgrube als Badegelegenheit wirkte sich nicht negativ auf die Natur aus. Der Haubentaucher zog jährlich zwei Küken groß. Der Eisvogel erfreute sich am Fischreichtum im See. Die Bisamratte hatte ihr Domizil gleich neben dem Strand und profitierte vielleicht von der einen oder anderen essbaren Hinterlassenschaft der Erholungssuchenden. Im letzten Jahr hatten sich zwei Schwäne angesiedelt und die Kanadagänse nutzten den See jährlich als Sammelstation auf ihren Flug gen Norden. Es herrschte eine friedliche und beschauliche Eintracht zwischen Mensch und Natur.
    Nun ist es in unserem Land so, dass es den Politikern ein Dorn im Auge ist, wenn es Räume gibt, in denen sich die Bürger frei bewegen, in denen die Bürger nicht durch Gesetze und politische Bevormundung gegängelt werden können. Räume in denen die Gesetze der Eigenverantwortung und gegenseitigen Rücksichtnahme gelten, in denen sich die Menschen einfach nur wohl fühlen.
    Deshalb hat die Stadt Bühl beschlossen, dieses letzte Paradies zu zerstören.
    Wer heute die Kiesgrube besucht, steht vor meterhohen Zäunen, das Areal wurde einer Mondlandschaft gleich umgepflügt und die Natur massiv zerstört. Die flachen Zugänge zum Wasser wurden in Steilufer verwandelt.
    Nach der Wahl in Baden-Württemberg fragen sich viele Politiker, woher der Protest gegen die etablierten Parteien in der Bevölkerung kommt. Hier habe ich versucht, einen Baustein der immer tiefer werdenden Kluft zwischen Politiker und Volk zu beschreiben. Wenn eine Grün-Rote Regierung bewusst die Natur zerstört, um der Bevölkerung ihre letzten Rückzugsmöglichkeiten zu nehmen, dann ist es nicht verwunderlich, dass nur noch Hass auf die Politiker übrig bleibt.

    Leserbrief „Meine Meinung“ zur „Zerstörung eines Paradieses“ – Nähe von Witstung bei Bühl
    goodnews4 Baden-Baden

    1. Kann mich dem nur uneingeschränkt anschließen. Der Weitenunger Baggersee war für mich und meine Frau jedes Jahr ein Sommerrefugium, wo wir uns erholen, ausruhen und nicht zuletzt ohne lästige Bekleidung unseren Badespaß hatten………………

      Kommentar gekürzt.

  3. Hallo Gerold,
    vielen Dank für die „schlechte Nachricht“. Nicht falsch verstehen. Ich habe noch Hoffnung, dass die Weitenunger Bürger und auch andere sich das nicht so einfach gefallen lassen und wir evtl. doch mal wieder baden dürfen. (Beispiel Grauelsbaum).

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